Verwalino · Docker Compose
Selbst hosten
Verwalino läuft mit Docker Compose und PostgreSQL auf Ihrem Server oder Laptop. Die Schritte unten gelten für den Stand auf GitHub.
Voraussetzungen
Linux oder macOS mit Bash, OpenSSL, Docker Engine ab Version 24 (oder Docker Desktop) und Docker Compose ab Version 2.24. Python, Node und ein externer Proxy sind für die Erstinstallation nicht erforderlich.
Drei Befehle aus dem Checkout
bash scripts/self-host.sh initbash scripts/self-host.sh startbash scripts/self-host.sh admin --org "Muster Hausverwaltung" --email admin@example.org Was init anlegt
init erzeugt fünf verschiedene zufällige 256-Bit-Schlüssel in der privaten Datei .env.selfhost (Dateimodus 0600). Sichern Sie diese Datei; eine vorhandene wird nicht überschrieben. start baut das Image aus dem Checkout, wartet auf die Datenbank, führt die Migrationen aus und startet die Anwendung, lokal unter http://127.0.0.1:18080.
Der erste Administrator
Der dritte Befehl legt die Organisation und ihren Administrator an und fragt das Passwort zweimal ab, ohne es anzuzeigen. Ein Standardpasswort gibt es nicht; bestehende Benutzer bleiben unverändert. Bei einer leeren Installation kann start stattdessen eine /setup-Adresse und getrennt davon ein einmaliges, 24 Stunden gültiges Token ausgeben. Dieser Weg über den Browser ist noch nicht freigegeben.
HTTPS mit Caddy
Für eine öffentlich erreichbare Installation geben Sie HTTPS schon bei init an: --https verwaltung.example.org. Die Domain muss auf den Server zeigen, Port 80 und 443 müssen frei sein. Caddy leitet HTTP auf HTTPS um und holt die Zertifikate. Melden Sie sich über die HTTPS-Adresse an und geben Sie den lokalen HTTP-Zugang nicht ins Internet frei. Prüfen Sie, ob das Zertifikat ausgestellt wurde und die HTTPS-Adresse erreichbar ist.
Sicherung vor Änderungen
Vor einem Upgrade sichern Sie mit bash scripts/self-host.sh backup Datenbank und Dokumente in ein Archiv. .env.selfhost ist darin nicht enthalten; bewahren Sie die Datei getrennt und verschlüsselt auf. Zur Wiederherstellung stoppen Sie die Anwendung, spielen das Archiv mit restore ein und starten sie wieder. Probieren Sie das einmal auf einem anderen Rechner aus, damit Sie wissen, dass es funktioniert. Einen Update-Befehl gibt es noch nicht, und ein älteres Image setzt das Datenbankschema nicht zurück.
Was bei dieser Installation noch fehlt
Bei der hier beschriebenen Installation sind E-Mail-Versand (SMTP), die optionale Dokumentanalyse und die automatische Rechnungs-OCR abgeschaltet; Belege erfassen Sie von Hand. Das signierte öffentliche Image ist noch nicht veröffentlicht; start baut es aus dem Checkout. Die Installation auf einem frischen Server und der Einsatz mit echter Domain und TLS sind noch nicht für den Betrieb freigegeben.
Ausführliche Anleitung im Repository
Geplante Veröffentlichungen
Der Quellcode steht auf GitHub unter der AGPL-3.0. Backup, Wiederherstellung und der doctor-Befehl sind im Checkout enthalten. Diese Teile fehlen noch oder sind noch nicht freigegeben:
- Einzeiliger Installer
- Signiertes Multi-Arch-Image auf GHCR
- Update mit Rollback
- Ersteinrichtung im Browser
- Automatische Installationstests jede Nacht
Ausführliche Anleitung im Repository
DEPLOY.md im öffentlichen GitHub-Repository enthält die ausführliche Anleitung.